Aktuelle Infos gibt es in den wöchentlichen Positionsbesprechungen von John Locke - in seinem Youtube-Channel oder Blog (Links siehe erster Beitrag).
Ich handele den BB seit Februar (April-Verfall) und wähle den Referenzpunkt 15 - 25 Punkte unter dem aktuellen Stand. Das hängt bei mir auch von der Markterwartung ab. Ganz wichtig ist m. E. das Video zu den Anpassungen an bullische Märkte (September 2013 oder so). John rollt auch heute noch alle 20 Punkte.
Ich habe auch schon über Änderungen aufgrund des gestiegenen Indexstandes nachgedacht, allerdings funktionieren die Originalregeln nach wie vor.
Werde das ganze die nächsten Wochen papertraden, um zu sehen wie ich damit klarkomme. Die letzten Monate dürften im RUT doch ganz gut gelaufen sein, oder?
Ich habe jetzt zwar noch nie nach dem Ansatz von Locke gehandelt, aber schon einige Butterflies im RUT umgesetzt, Das Gleiche gilt für den SPX bei dem ich aber durchgehend deutlich mehr Probleme hatte zu justieren als beim RUT. Eigentlich seltsam, da der RUT doch volantiler ist. Fazit: Also wenn Bearish Butterfly nach Locke dann RUT und ich würde in diesem Fall nur eine leichte prozentuale Anpassung der Parameter vornehmen.
Ich werde es für den Oktober oder November Kontrakt, nach meinem Urlaub, mal für mich testen.
Die Spreads im SPX sind höher: der ATM Put im SPX hat einen Spread von 1.70 $ bei 31.40/33.10, also 5.1%. Im RUT ist der Spread 0.60 $ bei 27.60/28.20, also nur 2.1%. Das deckt sich auch mit meiner Erfahrung, daß ich im SPX fast regelhaft schlechter gefilled werde als im RUT.
Wie läuft eigentlich die Anpassung, wenn der Kurs nach Eröffnung des Bearish Butterflys direkt nach unten läuft? Wird die Position dann bei, Referenzpunkt -40 und -60 aufgestockt bzw. bei einem Deltaproblem nach unten gerollt? (Wäre ja logisch, aber dem Namen nach wird dann ein Bullish Butterfly draus, deshalb bin ich unsicher).
Das Video mit Anpassungen für bullishe Märkte ist bei Optionstribe leider nichtmehr abrufbar. Hast Du das zufällig irgendwo runtergeladen?
Die (offiziellen) Regeln nach unten sind mir nicht geläufig. Ich trade etwas anders: Ich schliesse den Butterfly, wenn der Kurs unter den höchsten Punkt der T+0-Linie fällt (bzw. manchmal auch etwas später). Das ist je nach vergangener Zeit bei -40 bis -20 unter dem Strike der Short-Optionen der Fall. Dabei schliesse ich die einzelnen Drittel auch einzeln.
Das Optionstribe-Video habe ich damals nur live angeschaut. Früher konnte man die Videos live anschauen (ohne Abo). Hier sind meine Notizen dazu:
John Locke “Trading the Bearish Butterfly in a Bull Market” (Options Tribe) (+)
schlaegt sich ganz gut auch im Bullenmarkt
schlechtes Markt-Timing aber problematisch (Anpassungen am Wendepunkt)
bezieht sich auf RUT
“Clean Run” zaehlt neu, wenn 30 % Rueckgang (vom Tief zum Hoch)
Durchschnitt dieser Steigungen berechnen
Zeit- und Kursziel ueber Tief-zu-Hoch bestimmen
wenn man dieses Ziel erreicht, dann wird es Zeit fuer einen Bearish Butterfly
basiert auf Support und Resistance
je kurzfristiger die Pattern sind, desto weniger zuverlaessig
woechentliche Pattern ueberschreiben die Tagespattern
Vega ist erst am Laufzeitende ein Problem (mit voller Position)
evtl. teilweiser Positionsaufbau?
aufpassen, wenn Kurs an Trendlinie ranlaeuft -> hohes Risiko, weil Markt stark steigen koennte
Tradingplan - alle Anpassungspunkte vorher festlegen (was mache ich, wenn der Kurs … erreicht)
Zielvorgabe: 56 DTE (max. 35 DTE)
(habe PowerPoint-Folien mit John’s Regeln gefunden)
3 Teile, aller 20 Punkte, Einstieg -20
am Target (Reversal wahrscheinlich), die Regeln nicht so streng nehmen (und abwarten)
wenn sich das Target aendert (im Trade), dann aendert John die Position
Damals kannte ich den Bearish Butterfly aber noch nicht, insofern können einige Notizen falsch verstanden sein. Ich habe dann in Google die im ersten Beitrag genannten Vortragsfolien gefunden.
Zum Spread kommt noch hinzu, dass die Volatilität größere unregelmäßige Sprünge macht und das macht die gesamte Planung zu einem Glücksspiel. Bin tatsächlich dabei grundsätzlich eher RUT und sogar NDX zu traden anstelle des SPX/SPY.
Danke für die Notizen! Klingt alles sehr nach einer Kombination mit Charttechnik und weniger nach einer Anpassung am System selber.
Zur Arbeitsgruppe werde ich mangels Erfahrung mit dem Bearish Butterfly wenig beitragen können, da ich mich ja gerade erst einarbeite, aber ich wäre natürlich trotzdem gerne dabei.
Ja, im wesentlichen geht es darum, nicht an einem Tief einzusteigen (weil der dann folgende Aufwärtstrend sehr schlecht ist für die Position). Je weiter der Markt bereits gestiegen ist, umso besser.
mir gefiel der bounce auch, aber da nach guidelines erst freitag eröffnet wird habe ich einen kompromiss gemacht und die erste tranche eröffnet 930/980/1030. würde sie dann heute komplettieren wenn ich einen guten preis bekomme.
gestern einen kommentar von Kevin Lee gelesen womit ihr die BF preise aus OV in Excel importieren könnt.
Kevin Lee wrote:
Hi all,
I did an interview with John Locke few weeks ago and during the interview I showed an Excel table that I use to monitor butterfly prices. I received emails asking me how that table was generated. So I thought it’s easier if I just record a video to show. Here it is…
Hallo,
mich würde es interessieren, welche Performance ihr mit dem bearish Butterfly auf den RUT für die Verfallsmonate März 16 und April 16 erzielt habt. Für mich war der März ein kleiner Gewinn und der April ein max loss…wie erging es euch?
Peter